Donnerstag, 8. Februar 2018

Australien - auch unter Wasser wunderschön!

Lange Fahrten mit dem Tourbus bzw. Allrad-Truck bieten viel Zeit, um Eindrücke zu verarbeiten und diesen Blog noch ein wenig zu füllen.

In den letzten Tagen auf unserer Guided Tour gen Norden haben wir viel erlebt und gesehen. Zum ersten Mal durfte ich die wundervolle Unterwasserwelt eines  Korallenriffs hautnah erleben. Das Ningaloo Reef ist das Westküsten-Äquivalent zum Great Barrier Reef im Osten, wenn auch kleiner. Es lässt sich auf unterschiedliche Weise erkunden. Während einer mehrstündigen Bootstour habe ich meine Schnorchelpremiere erlebt. Dreimal durften wir abtauchen und jedes Mal war besonders und beeindruckend: Beim ersten Mal hieß es, sich mit Brille, Schnorchel und Flossen im indischen Ozean vertraut zu machen und die Korallen mit vielen bunten Fischen zu erkunden. Dann tauchten direkt unter uns mehr als zehn Haie auf, die dort ganz in Ruhe ihre Kreise zogen und gelegentlich das Maul aufsperrten, um sich von kleinen Fischen die Zähne reinigen zu lassen. An uns waren die grey reef sharks kein bisschen interessiert. Ein wenig gruselig war das schon, aber gleichzeitig ziemlich cool. Der zweite "Stopp" stand ganz im Zeichen des Mantarochens. Diesen mehrere Meter großen, ruhig im Wasser dahingleitenden rautenförmigen Fisch unter Wasser zu beobachten, war nicht so einfach, aber sehr lohnenswert. Wir mussten schnell schwimmen, um dranzubleiben. Während der Fahrt zum letzten Stopp schwammen uns dann sogar noch Delfine über den Weg.

Traumstrand an der Turquoise Bay 
Am Ende ging es unter Wasser wieder etwas gemächlicher zu. Beim letzten Schnorchelgang konnten wir ganz in Ruhe die gemütlichen Wasserschildkröten und wieder viele bunte Fische beobachten. Diese Möglichkeit hatten wir auch einen Tag später, den wir teilweise am paradiesischen Strand der Turquoise Bay verbrachten. Das Riff ist so nah an der Küste, dass man es beim Baden mit Schnorchel & Co. erforschen kann. Einfach wunderschön! Da fällt es nicht leicht, wieder in den Truck zu steigen und die Küste in Richtung  Karijini Nationalpark zu verlassen.

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